Sind E-Shishas schädlich für die Gesundheit?

veröffentlicht am 5. März 2016 in Magazin von

Schädlichkeit von E-Shishas

In diesem Ratgeber Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, ob E-Shishas schädlich für die Gesundheit sind. Mit Berufung auf eine Studie aus dem Jahr 2012, wird die Schädlichkeit der E-Shisha behandelt. Zusätzlich beantwortet der Ratgeber Fragen zur E-Zigarette und zur Schädlichkeit einer traditionellen Shisha.

Erst Anfang November erschien in der Tagesschau ein Bericht zum Verbot der E-Zigarette und der E-Shisha. Demnach sollen Jugendliche künftig nicht mehr in der Lage sein, eine E-Shisha zu erkaufen. Die Jugend soll somit vom Rauchen entfernt werden, damit der Einstieg in ein Raucherleben vermieden werden kann. Bereits seit langer Zeit diskutieren Politiker und Wissenschaftler, ob und inwiefern der Dampf der E-Shisha schädlich für die Gesundheit des Menschen ist. Nun soll eine Gesetzesänderung folgen, die den Verkauf von E-Shishas an Jugendliche verbietet. Das Jugendschutzgesetz verbietet E-Shishas und E-Zigaretten künftig, um die Jugend Deutschlands zu schützen. Dieses Gesetz soll in allen Tabakläden in Kraft treten, aber auch in den großen Onlineshops der Hersteller.

Auswirkung auf die Gesundheit

Eine im Oktober 2012 veröffentlichte Studie erklärte, dass der Dampf der E-Shisha kein Risiko für die Gesundheit darstellt. Bei der Untersuchung beschäftigten sich Wissenschaftler mit dem Zigarettendampf der E-Zigarette und mit dem aromatisierten Dampf der E-Shisha. 2012 ist die erste elektrische Shisha gerade erst auf dem Markt erschienen. E-Zigaretten sind erst ab 18 Jahren erhältlich, wenn diese im Liquid das süchtig machende Nikotin enthalten. Die Liquids der E-Shisha sind nikotinfrei. Ein gesundheitliches Risiko scheint demnach bereits beseitigt. Zusätzlich macht der Stoff Nikotin süchtig. Von einer normalen E-Shisha ist noch niemand süchtig geworden, da sich im Liquid keinerlei Stoffe befinden, die diese Symptome hervorrufen könnten.

Weitere Tests ergaben, dass keine der untersuchten Proben ein Krebsrisiko aufzeigten. Gesetzlich festgelegte Risikogrenzwerte wurden bei keinem der Proben überschritten. Festzuhaltend ist jedoch, dass eine Schädlichkeit von E-Shishas nicht auszuschließen ist.

Sind E-Zigaretten schädlicher als E-Shishas?

Gesundheitliche Schädlichkeit von E-Shishas

Shisha2Go von XEO

Nein, E-Zigaretten sind nicht unbedingt schädlicher als E-Shishas. Die Rauchentstehung bei der elektrischen Zigarette ist die selbe wie bei der Elektroshisha. Besonders beliebt auf dem deutschen Markt ist das E-Zigarette / E-Shisha Starterset von Dipse, welches nikotinfrei und mit verschiedenen Liquids zu benutzen ist. Sowohl der E-Zigaretten Markt, als auch der Markt für E-Shishas ist ständig am wachsen. Das Produkt von Dipse entspricht den Erwartungen vieler Freizeit-Dampfer. Die Gesundheit wird nicht nachweislich geschadet und es enthält kein Nikotin. Im Angebot ist das Starterset bereits für unter 30 Euro zu erhalten. Viele Preise von elektrischen Zigaretten liegen im dreistelligen Bereich und sind für viele Party-Raucher nicht zahlbar. Fazit: Enthält ein gekauftes Liquid Nikotin, so ist dieses schädlich für die Gesundheit. Es kommt somit viel mehr auf das Liquid an und nicht auf den Gerätetyp.

Schädlichkeit einer traditionellen Shisha

Im Gegensatz zur E-Shisha, konnte die Schädlichkeit für die menschliche Gesundheit bei der traditionellen Shisha festgestellt werden. Nach Tradition wird bei einer Shisha ein glühendes Kohlestück und Nikotin verwendet. Beim Verbrennen der Kohle entstehen Kohlenmonoxid und weitere Schadstoffe. Beim Einatmen dieser Schadstoffe ist die Gesundheit in Gefahr. Eine E-Shisha verhindert dies geschickt, da diese weder Nikotin enthält, noch mit Kohle betrieben wird. Lediglich eine Batterie und ein bisschen Liquid-Flüssigkeit reichen aus, um eine E-Shisha zu betreiben. Durch das einatmen erzeugt das Gerät Hitze, die das Liquid verdampfen lässt. Es entsteht ein angenehmer Rauch, der frei von den oben erwähnten Schadstoffen ist. Bisher gab es kein Gesetz, dass sich im Abschnitt des Jugendschutzgesetzes finden ließ. Den aktuellen Entwicklungen zufolge wird es eine Gesetzesänderung geben.

 


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