E-Zigarette – Fakten und Empfehlungen

veröffentlicht am 18. März 2016 in Magazin von

Die Zahl der Nichtraucher steigt in Deutschland kontinuierlich, seitdem das Rauchverbot ausgeweitet wurde. Immer mehr Menschen möchten sich von der Sucht befreien und suchen Alternativen. Bei den meisten sorgt die Entwöhnung für einen hohen Stresspegel und sie werden leicht rückfällig. Die E-Zigarette scheint für viele Raucher eine sinnvolle Alternative zu sein, doch auch sie wird inzwischen von den Medien als gesundheitsschädlich dargestellt. Entspricht das jedoch den Tatsachen?

Was ist eine E-Zigarette?

E-Zigarette Fakten und Empfehlungen

Foto: © istock.com/Ary6

Die rauchfreie Alternative E-Zigarette erlebte seit Einführung des Rauchverbots einen regelrechten Boom. Doch schon bald darauf folgten die ersten Negativschlagzeilen, wie Mr Smoke in seinem Artikel über bekannte Medienirrtümer berichtet. Die Tabakindustrie ist mächtig und sogar einige Politiker setzen sich dafür ein, die E-Zigarette zu verbieten. Schließlich sind die Steuereinnahmen immens. Tatsächlich ist es aber unstrittig, dass die Dampfer gesünder sind als klassische Zigaretten. Die elektrische Zigarette imitiert den Rauch einer klassischen Zigarette mit Dampf. Der größte Unterschied zwischen der elektrischen Alternative und der klassischen Zigarette ist, dass bei erstgenannten keine Verbrennung von Tabak stattfindet. Das bringt einige gesundheitliche Vorteile mit sich.

Fakten zu herkömmlichen Zigaretten und E-Zigaretten

E-Zigarette Empfehlungen

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E-Zigaretten werden in Deutschland als Genussmittel eingestuft und das enthaltene Liquid besteht zu 97 % aus Propylenglycol. Dieser Stoff ist auch in Lebensmitteln als E1520 enthalten und kommt beispielsweise in Zahnpasta oder Kaugummi vor. Der Dampf wird von Propylenglycol erzeugt und ebenfalls in geringen Mengen enthalten sind Glycerin, Wasser, Benzylalkohol und künstliche Lebensmittelaromen für die Geschmacksrichtungen.

 

Nikotin ist der einzige Stoff, der im Liquid enthalten und nicht als Lebensmittel zugelassen ist. Verbraucher können selbst entscheiden, ob sie ausschließlich nikotinfreie Liquid verwenden oder nikotinhaltige. Trotz aller Vorteile sind E-Zigaretten nicht für Schwangere oder Stillende, Jugendliche unter 18 Jahren oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet. Nach aktuellen Studien geht von dem Konsum von nikotinfreien Liquid keine relevante Gefahr für die Gesundheit aus.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete, dass E-Zigaretten gesünder sind als klassischen Zigaretten. Ein Toxikologe der amerikanischen John Hopkins Uni, Thomas Hartung, schätzt, dass bei einem E-Dampfer die Gesundheitsrisiken etwa zehnmal niedriger liegen als beim klassischen Raucher.


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